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Ein Theaterfilm nach Motiven Robin Hoods

Robin Hood nimmt von den Reichen und gibt es den Armen. Und das tut er seit Mitte des 13. Jhdt. Aber er raubt nicht um Reichtum zu erlangen, denn er lebt genügsam im Wald und teilt seine Beute unter den Armen der Gesellschaft auf. In den Outlaw-Erzählungen rund um den grünen Helden treibt eine Schar von Gesetzlosen ihr Unwesen und sorgt auf eigene Faust für mehr Gerechtigkeit. Gibt es sie noch – die Robin Hoods der Neuzeit? Und was kann Gerechtigkeit in einer kapitalistischen Gesellschaft überhaupt noch bedeuten?

  • Premiere: 01.05.2021

Über die Arbeit

Das Theaterkollektiv Progranauten hätte gerne im Wald einen Performance-Parkour nach Motiven Robin Hoods veranstaltet, oder zumindest einen Audiowalk – ach und wenn das nicht geht, dann bringen die Progranauten den Wald in die Stadt und projizieren dort die Bilder in ungenutzte Schaufenster.  Es gab viele Versuche ein künstlerisches Projekt irgendwie zu verwirklichen – doch in pandemischen Zeiten ist dies unmöglich. So wurde aus dem Parkour ein Audiowalk und aus dem Audiowalk ein Theaterfilm – live im Stream am 1. Mai 2021

Ein Polizist, ein Geistlicher, eine Hackerin, Aktivist*innen, Führungskräfte und viele andere  - das Performancekollektiv hat mit verschiedenen Menschen gesprochen, die in ihrem Beruf oder ihrem politischen Handeln mit Fragen nach der Gerechtigkeit im Kapitalismus konfrontiert sind. Begleitet von den musikalischen Balladen um Robin Hood sowie Texten und Interviews schenken die Progranauten ihrem Publikum einen atmosphärischen Spaziergang durch den Wald in Form eines Theaterfilms.  

Das Kollektiv verpflanzt die Welt von Robin Hood  auf die Bildschirme des Publikums. Mit eindrucksvollen Bildern aus dem Wald, Musik und Aufnahmen der maskierten Waldbewohner*innen laden die Künstler*innen dazu ein, vollkommen in die Welt des Waldes abzutauchen und für ein paar Momente die verstaubte Coronawelt vergessen zu können. 


CREDITS

Künstlerische Leitung: Josefine Rose Habermehl und Ulrike Weidlich

Performance: Omar Guadarrama, Nadia Ihjeij, Josephine Raschke, Pia Alena Wagner

Musik: Sebastian Appelhoff und Torsten Knoll

Audioschnitt Interviews und Musik: Josefine Rose Habermehl

Ausstattung: Kathlina Anna Reinhardt

Produktionsdramaturgie: Helene Ewert

Lichtdesign und technische Umsetzung: Moritz Bütow

Kamera und Schnitt: Young-Soo Chang

Produktionsassistenz: Lisa Diehl

Grafik: Johanna Unterberg/smile. Visuelle Kommunikation

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Kristina Wydra

Fotos: Sarah Rauch und Progranauten


Förder*innen

Das Projekt wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus den Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW



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